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Probezeit

Und schon komme ich zum ersten Thema. Die Probezeit!

Mein Ende der Probezeit liegt jetzt ein paar Wochen zurück...Aber ich sollte wohl mit dem Anfang beginnen:

Das Unternehmen macht natürlich noch an den ersten Tagen einen sehr guten Eindruck. Ich war glücklich und wirklich froh endlich einen neuen Job in meiner neuen Lieblingsstadt bekommen zu haben. Diese Rosarote Brille der Euphorie, die man da aufsetzt, hält für gewöhnlich bis zum Ende der Probezeit. So habe ich also die Probezeit von einem halben Jahr überstanden (bei einem einjährigen Arbeitsvertrag wohl gemerkt).

Es gibt einen Abteilungsleiter, mehrere Abteilungen, eine Chefin und ihre Assistentin und derer Assistent.

Viele sind wir nicht und somit sitzt die Dreier-Instanz ebenfalls in greifbarer Nähe. Die erste seltsame Äusserung beim Vorstellungsgespräch war, die Bemerkung über mein Sternzeichen. Später fand ich heraus, dass unsere Chefin die Neuen nach diesem – und wirklich nur nach diesem – einen Auswahlkriterium einstellt. Offensichtlich hat ihr noch eine Jungfrau gefehlt, die die Harmonie wieder ins Team bringen soll. (Ich muss dazu sagen, dass ich von Horoskopen nicht viel bis gar nichts halte, zudem bin ich auch nicht gerade die klassische Vertreterin dieses Sternzeichen...) Zurück zum eigentlichen Thema.

Eine meiner Kolleginnen kam zwei Tage nach meinem Ende der Probezeit auf mich zu, um mir zu gratulieren, dass ich es nun doch geschafft hätte. Verwundert frage ich nach, was sie denn meine. Da mein Abteilungsleiter eigentlich nie schlecht über mich sprach und das ganze Team überschwänglich gelobt hatte, als wir trotz ziemlicher Umstände die schwierigen und stressigen Monate sehr gut bewältigt hatten (Ein paar Wochen nach meinem ersten Arbeitstag, begann die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Langsam frage ich mich auch, ob sie mich deshalb eingestellt haben...).

Meine Kollegin sieht mich also mit ihren Rehaugen an und sagt: Ja wussten Sie denn nicht, dass die Chefin so unzufrieden war mit Ihnen? – Wie denn konkret? – Ja, sie meinte nur, dass sie viel zu langsam arbeiten und nicht ganz zum Team passen würden. Und auch ein wenig nun unhöflich zu Ihr sind.

Nebenbei bemerkt: Eine Woche nach meinem Arbeitsbeginn, reiste die Chefin nach Spanien zu ihrem Sohn ans Meer und kam drei Monate später wieder zurück (Weil der Sohnemann auch noch geheiratet hatte). Und da steckten wir schon im absoluten Arbeitswahn um die Projekte ordentlich, schnell und zuverlässig abzuwickeln. Wir haben unzählige Überstunden gemacht und laut Aussgae des Abteilungsleiters, hätten alle im Team wunderbar zusammengearbeitet und ich sei trotz kurzer Einarbeitungsphase super klar gekommen. (Die Unhöflichkeit ihr gegnüber kann ich mir immernoch nicht erklaeren)

Natürlich war ich erstmal sprachlos, da mischt sich der Kollege von nebenan ein – Mach dir nichts draus, bei mir hat sie das selbe gesagt und dann hat sie versäumt mich vor Ende der Probezeit rauszuwerfen und nun scheine ich doch ganz okay zu arbeiten. Immerhin bin ich schon seit vier Jahren dabei! –

Ehm, okay. Ich bin offensichtlich auch nicht der einzige seltsame Sonderfall gewesen. Ein weiterer Kollege beugt sich zu uns rüber und erzählt, von einem, den sie letztes jahr ein paar Wochen vor dieser stressigen Zeit eingestellt haben und als es vorbei war, haben sie ihn rausgeworfen. – Oh und wisst ihr noch? Die eine, die nur zwei Tage hier eingestellt war? –

Die Unterhaltung geht weiter und die Kollegschaft erzählt von anderen Fällen, die immer darauf hinauszulaufen schienen, dass die Chefin meist unzufrieden ist mit den Neuen und ich sehr viele Vorgängerinnen hatte.

Da frage ich meine Kollegen – wie lange glaubt ihr brauche ich um mich bei der Chefin bewährt zu haben? –
Sie sehen mich alle mit einem seltsamen Blick an und einer sagt ganz leise – ein paar Jahre vielleicht? Wenn du das schaffst...

 

10.3.14 12:06
 
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